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5 TIPPS FÜR DEN MUSKELAUFBAU

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1. Natürliche Bewegung – das A und O

Die natürliche Bewegung des Pferdes auf der Weide unterstützt den Muskelaufbau enorm. Das Pferd ist als Fluchttier naturgemäß in der freien Wildbahn 16 Stunden mit Fressen beschäftigt. Jedoch findet die Futteraufnahme nicht nur an ein und derselben Stelle statt. Für die Futteraufnahme legt das Pferd täglich bis zu 30km zurück (überwiegend im Schritt), was dem Erhalt der Muskulatur sowie der Verhinderung des Abbaus an Muskelmasse sehr entgegenkommt. Natürlich bewegen sich Pferde auch naturgemäß eine gewisse Zeit in schnelleren Gangarten wie Trab oder Galopp fort; dies jedoch überwiegend aufgrund eines Fluchtreflexes oder in unseren Haltungssystemen auch mal aus Übermut. Zudem wirkt sich auch das ausgelebte Sozialverhalten mit Artgenossen auf der Weide in Form von harmlosen Rangkämpfen, bis hin zum Wegjagen positiv auf die Muskulatur aus. Hier werden neben Muskeln auch Sehnen, Bänder und Gelenke in einer Art und Weise beansprucht, wie es der Reiter gar nicht vermag. Dies trägt viel zur Stabilisierung des Binde- und Stützgewebes des Bewegungsapparates bei und hat auch einen positiven, ausgleichenden Effekt auf die Psyche der Pferde, wenn sie ihr Sozialverhalten spielerisch mit viel Bewegung ausleben dürfen. Weidegang sollte sich daher nicht auf „Einzelhaft im Paddock“ beschränken, sondern vielmehr alle der Natur des Pferdes entsprechenden Gegebenheiten bereitstellen: Futter (Gras), Artgenossen (Sozialverhalten), ausreichend Platz (galoppieren sollte mindestens über eine Strecke von 20 Metern möglich sein).

2. Auf eine ausgewogene Ernährung kommt es an

Ob im Leistungstraining, nach längerer Krankheits- oder Verletzungspause, während des Einreitens oder auch im Alter: Der Grund für den gezielten Muskelaufbau sollte auch die Ernährung des Pferdes maßgeblich beeinflussen, da die tägliche Rationsgestaltung sehr großen Einfluss auf Erhalt und Aufbau von Muskelsubstanz hat. Den entscheidenden Faktor stellen hierbei die sogenannten essentiellen, proteinogenen Aminosäuren dar, welche als Grundbausteine für den Muskelaufbau in ausreichender Menge im Futter vorhanden sein müssen, damit dieser überhaupt stattfinden kann. Entscheidend ist dabei nicht die Menge an Protein, sondern die Qualität. Wenn die essentiellen Aminosäure-Bausteine nicht in ausreichender Menge im Futter vorhanden sind, kann der gesamte Proteingehalt im Futter keinen Muskelaufbau herbeiführen. Die Fütterung sollte also entsprechend Haltungsbedingungen, aktueller Witterung (Pferde haben im Sommer einen anderen Nährstoffbedarf als im Winter), rassespezifischen Besonderheiten und natürlich den Trainingszielen des Halters an den Fitness- und Gesundheitszustand des Pferdes angepasst werden.

3. Souverän durch’s Gelände

Ein Ausritt (am besten in der Gruppe) ist in vielerlei Hinsicht sehr empfehlenswert für die Fitness des Pferdes. Neben einem abwechslungsreichen Konditionstraining mit bergauf und bergab reiten, das sehr empfehlenswert für Muskelaufbau und Krafttraining ist, trägt ein abwechslungsreiches Gelände mit Waldboden, Sandwegen, Baumwurzeln, Natursprüngen oder auch Wasserstellen zum durchreiten zur Verbesserung der Trittsicherheit bei. Durch sich häufig wechselnde Untergrundverhältnisse unterstützt der Hufmechanismus durch eine immer unterschiedliche Verformung des Ballenhorns den Blutfluss wie eine Art Muskelpumpe. Zudem können viele Lektionen aus Dressur oder dem Westernsport insbesondere für das Training gezielter Muskelgruppen auch ideal im Gelände auf geeignetem Untergrund geritten werden. Viele Pferde, die oft im Gelände geritten werden, gewinnen dadurch auch mehr Selbstvertrauen und somit an Nervenstärke.

4. Gymnastizierung kann wahre Wunder wirken

Für die Gymnastizierung sowie Auflockerung insbesondere der Rückenmuskulatur hat sich neben der Bodenarbeit insbesondere die Arbeit mit Cavaletti (entweder an der Longe oder geritten) als sehr effektiv erwiesen. Nicht umsonst setzt u. a. Olympiasiegerin und Europameisterin Ingrid Klimke auf die Cavaletti-Arbeit. „Das Longiertraining mit Cavaletti ist hervorragend geeignet, um beispielsweise Geschmeidigkeit und Koordination des Pferdes optimal zu schulen.“ sagt Ingrid Klimke. Und weiter: „Cavaletti-Arbeit kräftigt die Muskulatur, fördert die Kadenz, verhilft zu mehr Ausdruck und Taktsicherheit und regt das Pferd zum Mitdenken und selbständigen Mitarbeiten an. Vor allem für die Geschmeidigkeit der Rippenpartie sowie die Längsbiegung und das Untertreten des inneren Hinterbeines sind Cavaletti-Übungen auf gebogener Linie gut.“

5. Aqua-Training stärkt und hält fit

Um Aqua-Training für den Muskelaufbau zu nutzen, muss nicht zwangsläufig ein eigener Aqua- Trainer angeschafft werden. Oft können solche Geräte in tiermedizinschen oder physiotherapeutischen Einrichtungen genutzt werden. Zudem eignen sich auch Flüsse, Seen, Teiche oder natürlich das Meer hervorragend für ein Muskelaufbautraining im Wasser. Für den stufenweisen Muskelaufbau sollte zunächst bei niedrigem Wasserstand (ca. auf Höhe der Karpal-/Tarsalgelenke) mit 10-15-minütigem Schritt gehen begonnen werden. Je nach Trainingsziel (Kraft- und Ausdauertraining oder gezielte Stärkung spezifischer Muskelpartien) kann das Training in schnelleren Gangarten und bei höherem oder niedrigerem Wasserstand ausgedehnt werden. Wichtig ist hierbei, dass das Pferd sich nicht verspannt (besonders im Rücken), da so mehr Schaden als Nutzen angerichtet werden kann. Eine schöne Abwechslung kann an heißen Tagen auch eine „Ganzkörperschwimmeinheit“ für Pferd (und Reiter) sein. Hierbei beansprucht das Pferd alle Muskeln des Körpers, ohne sein ganzes Gewicht tragen zu müssen. Aqua-Training eignet sich daher auch hervorragend für den Wiederaufbau nach Sportverletzungen.

 

Welche Pferde sind von verbotenen Substanzen und Anti-Doping-Regeln betroffen?

Moralisch und ethisch gesehen ist jedes Sportpferd unabhängig von Sportart und Niveau - egal ob es sich um eine Veranstaltung des lokalen Reitclubs oder eine internationale Veranstaltung handelt - betroffen.

Vetoquinol empfiehlt Reitern, zum Zeitpunkt der Anmeldung für ein Rennen oder einen Wettbewerb sicherzustellen, dass sie alle Regeln und Vorschriften kennen, die für die bevorstehende Veranstaltung zu beachten sind.

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Welche Proben werden routinemäßig entnommen?

Wie bei Athleten sind Urinproben die häufigsten Proben, die autorisierten Labors zur Analyse eingeschickt werden. Kann trotz mehrmaligen Versuchens keine Urinprobe des Pferdes gewonnen werden, kann der Tierarzt gezwungen sein, eine Blutprobe zu entnehmen. In manchen Fällen werden beide Proben entnommen und zur Untersuchung in ein autorisiertes Labor eingeschickt.

Welche Substanzen sind verboten?

Die meisten, für Pferde zugelassenen Arzneimittel sind verboten, wenn sie bei einem Pferd zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nachgewiesen werden. Diese Regel basiert auf der Philosophie, dass ein Pferd mit seinen eigenen Ressourcen, ohne unfairen Vorteil im Wettbewerb antreten sollte. So soll auch die Kaschierung einer gesundheitlichen Beeinträchtigung verhindert werden. Die Verbotsliste für Pferde enthält drei Klassen verbotener Substanzen: Dopingrelevante Substanzen, Medikation Klasse A und Medikation Klasse B. Doping bedeutet, dass möglicherweise ein ernsthafter Versuch unternommen wurde, die Leistung des Pferdes zu beeinflussen. Die Medikationsklassen A und B dienen als Beleg für den Einsatz einer verbotenen Substanz, die vom Tierarzt ohne böse Absicht zur Behandlung eines Pferdes verwendet wurde. Beispiele für verbotene Dopingmittel und Arzneimittel sind der Verbotsliste der FEI, die auf der Website der FEI (europäischer Reiterverband) eingesehen werden kann (www.fei.org) zu entnehmen.

Die Verbotsliste für Pferde enthält drei Klassen verbotener Substanzen: Doping, Medikation Klasse A und Medikation Klasse B.
Doping bedeutet, dass möglicherweise ein ernsthafter Versuch unternommen wurde, die Leistung des Pferdes zu beeinflussen.
Die Medikationsklassen A und B bedeuten den Nachweis einer verbotenen Substanz, die vom Tierarzt ohne böse Absicht zur Behandlung eines Pferdes eingesetzt wurde. Beispiele für verbotene Dopingmittel und Arzneimittel sind der Verbotsliste für Pferde zu entnehmen, die auf der Website der FEI (europäischer Reiterverband) eingesehen werden kann (www.fei.org).

Unbeabsichtigtes Doping

Als grundlegende, vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung eines positiven Dopingtests, dem Albtraum eines jeden Sportreiters, sollten In Bezug auf den Einsatz von Ergänzungsfuttermitteln folgende Fragen bedacht werden:

● Ist eine sichere Anwendung des Produktes beim Pferd konform mit den Wettkampfregeln?
● Ist die Anwendung notwendig und mit anderen eventuellen Behandlungen des Pferdes kompatibel?
● Ist die Substanz bis zum Zeitpunkt des Wettkampfes vollständig aus dem Körper eliminiert?

Ein breites Spektrum an verbotenen Substanzen, einschließlich entzündungshemmenden Arzneimitteln wie Phenylbutazon und Beruhigungsmitteln werden häufig bei Pferden angewendet, sind aber laut Verbands- oder internationalen Wettbewerbsregeln nicht zugelassen.

Checkliste - So können Sie vermeiden, dass sie unbeabsichtigt ein Ergänzungsfutter- oder Pflegemittel verwenden, das zu einem positiven Ergebnis beim Dopingtest führt:

  • Verwenden Sie nur hochwertige Futtermittel von einem seriösen Hersteller, dessen Etiketten den europäischen Richtlinien entsprechen und demnach die genaue Zusammensetzung der Inhalts- und Zusatzstoffe deklarieren.
  • Verwahren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit immer eine Probe sowie die Chargenbezeichnung oder das Etikett des bei Ihrem Pferd angewandten Produktes, welches Sie im Bedarfsfall zur Überprüfung bzw. heranziehen können.
  • Besondere Vorsicht ist bei der Gabe von Ergänzungsfuttermitteln geboten. Lesen Sie das Produktetikett aufmerksam durch. Wenn daraus nicht die exakte Zusammensetzung (mit prozentualer oder pro Gewichteinheit deklarierter Mengenangabe) hervorgeht, könnten verbotene Zusatz- oder Konservierungsstoffe enthalten sein.
  • Vermeiden Sie die Kontamination durch Fütterungsvorrichtungen anderer Pferde.
  • Das Risiko einer versehentlichen Kontamination durch den Menschen sollte nicht unterschätzt werden. Dopingtests können nach der versehentlichen Verabreichung von beispielsweise mohnhaltigen oder schokoladehaltigen Backwaren an Pferde positiv ausfallen.
  • Vorsicht ist auch bei der Anwendung von Pflegemitteln, Pasten und Gelen geboten. Hier können bei uneindeutiger Deklaration der Inhaltsstoffe auf dem Etikett mitunter dopingrelevante Substanzen enthalten sein.

Equistro® verpflichtet sich, zu Ihrer Sicherheit alle Chargen von Equistro®-Produkten, die Pflanzen, deren Extrakte oder Tinkturen enthalten, kontinuierlich hinsichtlich der enthaltenen Menge sowie deren Qualität zu analysieren.

Pflanzen stellen ein besonderes Risiko dar, weil sie möglicherweise verbotene Substanzen enthalten, die einen positiven Test auf Pflanzeninhaltsstoffe wie Koffein, Theobromin, Theophyllin usw. zur Folge haben können.

Equistro® Clean Sport

Ohne Qualität gibt es keine Sicherheit, ohne Sicherheit gibt es keine Qualität!!
Das Equistro® Clean Sport-Programm ist eine natürliche Erweiterung der „Vetoquinol Best Practice“- Garantie, die die Produktsicherheit in den Mittelpunkt stellt.

„Equistro® Clean Sport“-Programm

Hinter diesem exklusiven Equistro®-Programm steckt die Philosophie einer vollständigen Transparenz der Angaben auf dem Etikett, damit Sportreiter eine fundierte Entscheidung darüber treffen können, ob ein Equistro®-Produkt sicher vor bzw. während des Wettkampfs angewendet werden kann, ohne dadurch gegen die gültigen Wettkampfregeln zu verstoßen.

Hinweis: Die Vorschriften im Hinblick auf die Zusammensetzung (insbesondere Pflanzen) sind von Land zu Land unterschiedlich. Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt oder direkt bei Vetoquinol.
Jede Charge eines EQUISTRO®-Produkts, wird von einem international anerkannten Anti-Doping- Kontroll-Labor, dem LCH (Laboratoire de Cours Hippique), auf Umweltschadstoffe untersucht. Sobald der von diesem Labor zu jeder Produktcharge angefertigte Bericht vorliegt und durch die interne Apothekerqualitätskontrolle überprüft wurde, erfolgt die Freigabe der Charge. Alle nicht konformen Produkte werden nicht in Verkehr gebracht und vernichtet.

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 Die Ursache für Milchfieber ist ein Kalziummangel im Blut.

Die Milchkuh muss ihren Stoffwechsel am Ende der Trockenstehzeit abrupt umstellen von einer Ruhe- in eine Hochleistungsphase. Mit dem Einschießen der Milch ändert sich auch der Bedarf an Kalzium. Pro Liter Biestmilch werden 2,3 g Kalzium benötigt.

Weiterlesen: 5 Dinge, die Sie über die orale Kalziumgabe zur Milchfieberprophylaxe wissen sollten!

Die Wirksamkeit von Efeu und Thymian ist bei Kleinkindern sehr gut erforscht. Vor allem wegen deren schleimlösender und entzündungshemmende Wirkung bei akuter Bronchitis, Reizhusten und chronischen Atemwegserkrankungen. Es gibt wenige Studien bei Kälbern, allerdings sehr klare Empfehlungen von spezialisierten Tierärzte.

Weiterlesen: Efeu und Thymian helfen hustenden Kälbern!

Durchfall ist ein der häufigsten und verlustreichsten Krankheiten vor allem in den ersten Lebenswochen. Kälberdurchfall führt immer noch zu Todesfällen und das trotz tierärztlicher Behandlung!

Warum ist das so?

Was können Sie als Tierbesitzer tun?

Wann muss der Tierarzt geholt werden?

Diese und mehr Fragen möchte ich in den folgenden Beiträgen beantworten.