Leider ist Kill-Itch längerfristig nicht lieferbar.

Das nehme ich zum Anlass um einen Beitrag zum Thema Sommerekzem beim Pferd zu Schreiben.

Das Problem ist bekannt! Der Frühling beginnt und die betroffenen Pferdebesitzer fangen an aufzurüsten. Der Markt bietet sehr viele Möglichkeiten den betroffenen Pferden durch die Saison zu helfen. Nichts hilft 100%. Alles kostet viel Geld und ob es funktioniert weiß man erst wenn es eigentlich schon zu spät ist. Das Pferd hat Juckreiz, wetzt an Mähne und Schweif, teilweise bis es blutet. An Reiten ist nicht zu denken und jede Fahrt in den Stall wird zum Nervenspiel. Nächste Saison – nächster Versuch. Eines Vorweg: Ich kenn auch keine sichere Therapie – leider! Es gibt kein: so machen wir das und das hilft sicher – leider!

Ich möchte hier einige Möglichkeiten ansprechen die bieten kann oder die ich als sinnvoll erachte.

Grundkonstitution des Pferdes

Grundsätzlich kann ich nur jedem betroffenen Pferdebesitzer empfehlen das Pferd vom Tierarzt untersuchen zu lassen und ein Blutbild anzufertigen. Dadurch können grundlegende Probleme erkannt werden! Gibt es eine Grunderkrankungen die das Immunsystem beeinflussen? Mineralstoffmangel? Zink? Selen?

Damit ist einmal ein Überblick geschaffen, der schlussendlich viel Geld und Herumprobieren spart.

Außerdem gibt es Erfolge mit alternativen Heilmethoden wie z.B. Traditionell Chinesischer Veterinärmedizin (TCVM) mit Kräutern (z.B. ayava Kräuterhautpulver für Pferde (Sommerekzem) 1000g ) und/oder Akupunktur.

Es gibt bestimmt noch weitere hilfreiche komplementärmedizinische Methoden und manche die nichts bringen. Dazu meine Meinung zu posten würde einerseits den Rahmen hier sprengen, andererseits verfüge ich nicht über ausreichendes Fachwissen um alles zu beurteilen.

Wo lebt das Pferd?

Westo weniger Insekten desto weniger Sommerekzem. Über 1000m Seehöhe wird der Sommer deutlich erträglicher. Gibt es stehende Gewässer in der Nähe in der sich viele Mücken tummeln? Misthaufen? Stall oder Weide? Wenn möglich, dann in der Nacht auf die Weide.

Mechanischer Schutz von Aussen

Ekzemerdecken funktionieren für viele Pferde sehr gut. Die Zebras auf der Koppel sind oft sehr glücklich mit ihrem outfit. Wichtig ist es darauf zu achten dass die Pferde nicht überhitzen! Das sehe ich leider häufiger. Vor allem an heißen Sommertagen. Frisches Trinkwasser und Schatten sollten selbstverständlich sein.

Chemischer Schutz – Repellentien

Repellenzien sind Mittel die verhindern, daß das Pferde gestochen wird und von Fliegen belästigt wird.

Grundsätzlich unterscheidet man

  • frei verkäuflichen Mittel z.B.

  • Arzneimittel – zu diesen berät Sie Ihr/e Tierärztin vor Ort. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten je nachdem was für das Pferd individuell sinnvoll ist. Aufstallungsart und Resistenzlage vor Ort machen da einen großen Unterschied.
 
Ich persönlich finde die Lösung eines länger wirksamen Arzneimittels (je nach Wetter/Regen bis zu 4 Wochen) und eines kurz wirksamen Produktes wie z.B. EquiRepell Spray, 500ml  oder Equirepell Gel 500ml z.B. beim Reiten sinnvoll.

Natürlicher Schutz – Hautschutz durch Probiotika

Sprays, Shampoos, Lotionen mit Probiotika setzen auf den Schutz eines natürlichen Mikrobioms auf der Haut. Ein positives Mikrofilm ist auf eine gesunde Balance von Mikroorganismen ausgelegt und unterstützt die natürlichen Abwehrmechanismen. 

VanaCare Shampoo

VanaCare Ekzema Spray

Mittel die den Juckreiz nehmen

Auch hier gibt es wieder Arzneimittel, die eine tierärztliche Untersuchung voraussetzen. 

und frei verkäufliche Mittel zu denen das leider nicht mehr erhältliche KillItch gezählt hat.

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